Das ist der Gipfel!
Presse
Möglichkeiten
Eine poetisch-genüssliche Alpenreise
Sigi Schwarz hat aus einem Thema für älplerisch-esoterische Weihestunden einen Knaller gemacht.
Das ist der Gipfel, wie Gedichte, Erzählungen, Anekdoten und sonstige literarische Alpenprodukte in eine Lebens- und Beziehungsgeschichte verstrickt werden, die sich auf dem Weg zum Gipfel anbahnt und sämtliche Grate, Klammen, Kamine und Gletscher des Lebens als treue Zweier-Seilschaft überdauert. Es geht poetisch dabei zu, meistens allerdings komisch, und am häufigsten beides.
Wenn Sigi Schwarz die Poesie aus dem Rucksack packt, ist das Theater,
Kabarett und pure Lust an der Verwandlung.
Ein Abend für Bergfexe und Flachlandtiroler, für Wander- und sonstige Vögel,
für Lyrikliebhaber und Menschen, die der Meinung sind, allenfalls ein gutes Essen könne ein Gedicht sein.
Ein rundes spritziges Programm, eine Gratwanderung zwischen Faszination und herrlichem Vergnügen.
Pressekritik
Badische Zeitung vom 21.10.2003:
Solobesteigung ohne Sauerstoff
"Das ist der Gipfel": Sigi Schwarz' literarisches Solokabarett
OFFENBURG. über allen Gipfel ist - nicht Ruh', sondern schallendes
Gelächter, wenn die Offenburger Schauspielerin und Kabarettistin
ihr aktuelles Berg-Programm mit dem schönen Titel
"Das ist der Gipfel"
absolviert...
Was Sigi dabei macht, ist rasch erklärt: Sie verstrickt Gedichte,
Balladen, Erzählungen, Reflexionen, Anekdoten und sonstige
literarische Alpenprodukte in eine Lebens- und Beziehungsgeschichte,
die sich auf dem Weg zum Gipfelkreuz anbahnt und verwirklicht und
sämtliche Grate, Klammen, Kamine und Gletscher des Lebens als
treue Zweier-Seilschaft überdauert in "Gottes großem blauen
Saal" - Ja, es geht manchmal poetisch dabei zu. Meistens allerdings
komisch, und am häufigsten beides...
Die Literatur, die Sigi Schwarz exzellent verzahnt in ihre Alpensage
einreiht, ist von ergötzlichem Pathos - oder sie karikiert im
Stile der Tucholsky, Kästner, Ringelnatz dieses Pathos, setzt
ganz wie Sigi Schwarz selbst das Menschlich-Allzumenschliche dagegen.
Sigi, die den Abend in Kniebundhose, Joppe und Bergstiefel solo
bestreitet, schlüpft dabei ohne Kostümwechsel in die Rolle
etwaiger Gesprächspartner.
Sigis Hauptfigur, die Ich-Erzählerin, ist eine Frau, die jeglichem
Berg-Pathos eine handfeste, ja schon erschreckende Nüchternheit
entgegensetzt - und genau dieser Gegensatz stürzt schwülstige
Gipfelstürmer-Balladen, erhabene Großglockner-Romantik oder
mondäne Bad-Ischl-Betrachtungen ein ums andere Mal in die
herrlichste Absurdität.
Sigi, im richtigen Leben ein echter und wirklicher Bergwanderfan,
schöpft neben der Literatur aus einem gut gefüllten Fundus
von Selbstgeschautem.
Ein rundes, spritziges Programm, das bei allen sprachlichen Finessen
letztlich von Sigis Persönlichkeit als Kabarettistin lebt.
Robert Ullmann
Offenburger Tageblatt Dienstag, 21. Oktober 2003
Sigi Schwarz ruft zum Gipfelsturm
Amüsant-lyrisches Kabarett im Salmen
Mal ehrlich, würden Sie auf einen Rezitationsabend von
Berggedichten gehen? Wohl kaum.
Wenn aber Sigi Schwarz zu einem Abend lädt unter dem Motto
"Das ist der Gipfel", dann ist der Salmensaal ausverkauft. Und zurecht!
Berglyrik: Deklamiert, mit Augenzwinkern karikiert, die hehre Stimmung
torpediert mit prosaischen Bemerkungen im Dialekt, die den Zuhörer
in die Niederungen des Lebens hinunterreissen, vom Lachen abgefedert.
Sigi Schwarz in Bergwanderkluft, die Bühne kahl, schwarz, nur ein
weißes Laken für Schattenspiele, ein Stuhl, der abgelegte
Wanderrucksack. Nichts lenkt ab von Mimik und Sprache.
Eine Gratwanderung. Wie leicht kann man da ausgleiten und abstürzen.
Da muss man Können mitbringen und voll ausspielen, trittsicher
den steilen Pfad erklimmen und dabei das Publikum mitführen.
Schwarz hat diese Bergführerprüfung mit Bravour abgelegt.
Was packt einen? Die Idee, das Finden und Auswählen der Gedichte,
das Umsetzen oder der Vortrag? Kurzum - alles! Sigi Schwarz hat aus
einem Thema für älplerisch-esoterische Weihestunden einen Knaller
gemacht.
Theatralik bricht an trockenem Reim. Herrlich!
So wandert sie den gesamten Alpenkamm ab, stets begleitet von
Poesie, dargebracht von Weggefährten und Bergbekanntschaften.
Sigi Schwarz schlüpft in alle Rollen, wie in gut eingelaufene
Bergschuhe. Der Lohn: Applaus, Applaus, Applaus und Zugaben bis sie
endlich das Publikum mit Goethe nach Hause schickt: "über allen
Gipfeln ist Ruh'".
Detlef Hoppe
Die Programmdauer beträgt ca. 90 Minuten.
Kurze Ausschnitte
z.B. für Festprogramme sind möglich.
Als technische Vorraussetzung wären
eine Bühne und gute Beleuchtung sehr angenehm,
doch
lassen sich auch unkonventionelle Lösungen finden.